Roboter greift der Rezeption unter die Arme

17.09.2019

Die Digitalisierung schreitet kontinuierlich voran und macht auch vor der Hotellerie keinen Halt. Im Zuge eines neuen Projekts im Hause Casablanca Hotelsoftware  nimmt sich das Schönwieser Software-Unternehmen den zukünftigen Veränderungen der Hotellerie in Form eines Roboters namens „CASAI Pepper“ an, der als Teil der digitalen „Hotellerie 4.0“ gesehen wird. Der Name „CASAI“ leitet sich aus dem Firmennamen und dem Begriff „künstliche Intelligenz“ – kurz AI (Artificial Intelligence) – ab. Das fortschrittliche Projekt wurde mit der Nominierung beim Tiroler Innovationspreis in der Kategorie „Dienstleistungsinnovationen“ honoriert und wird aus dem IWB/EFRE-Programm kofinanziert.

Foto: Casablanca Hotel Software

Unterstützung der Rezeption

Das Hauptaugenmerk des Rezeptionsroboters richtet sich auf die Unterstützung und Entlastung des Hotelpersonals. „Unser Ziel ist es, die Aufgaben der Rezeption zu automatisieren, damit das Personal voll und ganz für die Anliegen des Gasts zur Verfügung steht“, heißt es seitens des Entwicklerteams bei Casablanca Hotelsoftware. Konkret bedeutet das, dass der Roboter dem Gast die Möglichkeit bietet, direkt vor Ort zu buchen und den Check-In sowie Check-Out-Vorgang selbstständig abzuwickeln. Zusätzlich bietet der Roboter einen Gastservice rund um die Uhr, auch wenn die Rezeption nicht besetzt ist. Das macht An- und Abreise, sowie die Buchung für den Gast einfach und flexibel.
 

Erster Rezeptionsroboter

Mit dem Projekt rund um den digitalen Rezeptionisten betritt das Tiroler Softwarehaus Neuland. Vergleichbare Projekte im Dienstleistungsbereich des Tourismus im Alpenraum gibt es bislang nicht. Während der ersten Entwicklungsphase wird der Roboter darauf programmiert, den Check-In Vorgang zu automatisieren. Diese Automatisierung beinhaltet die Punkte Anmeldung, den Buchungsprozess, sowie das Meldewesen mit digitaler Unterschrift. Ein weiterer zentraler Aspekt des Projektes, neben der Prototypenentwicklung, beinhaltet die Forschung in wissenschaftlichem Umfeld, wie diese Technologie auf den Menschen wirkt.

Weiterentwicklung geplant

Auch über den aktuellen Projektstand hinaus zeigt die Firma Casablanca Hotelsoftware GmbH Weitblick. Für die Zukunft sind bereits weitere Entwicklungsphasen des Rezeptionsroboters in Planung. So soll der digitale Rezeptionist künftig weitere Aufgaben im Hotelalltag, wie die Rechnungslegung und den Bezahlvorgang, die Erstellung von Zimmerkarten und die Vermittlung von Informationen übernehmen können. Auch auf technischer Seite soll der Roboter in naher Zukunft so aufgerüstet werden, dass dieser immer selbstständiger arbeiten, kommunizieren und auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen kann. „Ideen gibt es bereits viele, die auch technisch von unserer Seite umsetzbar sind“, so Geschäftsführer Alexander Ehrhart von Casablanca Hotelsoftware GmbH.

www.casablanca.at/de/die-hotelsoftware/der-digitale-rezeptionist/

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