Risikomanagement für IWB/EFRE-Programm

20.11.2018

Für eine optimale Umsetzung des IWB/EFRE-Programms steuert die Verwaltungsbehörde relevante Risiken. Dafür wurde ein Risikomanagementsystem eingerichtet…

Risiken erkennen, analysieren, bewerten, überwachen und kontrollieren – das sind die Aufgaben eines professionellen Risikomanagementsystems. Nicht nur in der Wirtschaft, sondern in Organisationen aller Art hilft das Risikomanagement dabei, negative Auswirkungen von Ereignissen zu minimieren.

Bei der Umsetzung eines Förderprogramms können ebenfalls Risiken auftreten, sei es – um nur einige beispielhaft zu nennen - das Risiko eines EDV-Ausfalls, sich ändernder Rechtsgrundlagen oder aber auch das Risiko betrügerischen Handelns. Um diese Risiken aktiv zu steuern besteht laut EU-Dachverordnung 1303/2013 die Verpflichtung ein adäquates Risikomanagementeinzurichten.

Die Verwaltungsbehörde IWB/EFRE hat daher für die aktuelle Förderperiode 2014-2020 ein Risikomanagementsystem nach ISO 31000 eingerichtet, Risiken definiert, bewertet und geeignete Abhilfemaßnahmen festgelegt. Dieses System umfasst in seiner Darstellung der Risikolage neben der Verwaltungsbehörde auch die IWB/EFRE-Förderstellen und die Bescheinigungsbehörde.

Im Rahmen der periodischen Aktualisierung fand im ersten Halbjahr 2018 eine Neubewertung der Risikolage statt, indem die allgemeinen Risiken und im Besonderen die Betrugsrisiken mittels Fraud-Risk-Assessments (FRA) aller Programmstellen überarbeitet wurden. In einem darauffolgenden Risikomanagement-Review (internes Auditverfahren) wurde die Funktionsfähigkeit und adäquate Ausgestaltung des Risikomanagementsystems durch die Verwaltungsbehörde geprüft und bestätigt.

Im Zuge der dazu erfolgten Analyse wurde festgestellt, dass sich keine betrugsrelevanten Vorfälle ereignet haben und generell kein Risiko schlagend geworden ist. Es gab auch keine Änderungen in der übergeordneten Rechtslage, den getroffenen Grundsätzen und dem organisatorischen Rahmen für die Abwicklung, weshalb die bisherige Risikopolitik und die Festlegungen zum operativen Risikomanagement fortgeschrieben werden konnten. Die nächste planmäßige periodische Aktualisierung ist für Mitte/Ende 2020 vorgesehen.

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